RACOON – Gemeinsam die Zukunft der bildgebenden Forschung gestalten.
- Thomas Gawlitta

- 11. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
NUM-Plattform für Bildgebungsdaten RACOON (Radiological Cooperative Network) ist ein deutschlandweites Forschungsnetzwerk, das die Radiologien aller Universitätskliniken miteinander verbindet. Das Projekt ist Teil des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM), das während der COVID-19-Pandemie zur Stärkung der standortübergreifenden Zusammenarbeit in der deutschen Universitätsmedizin gegründet wurde. Das NUM wird vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
Ziel von RACOON ist der Aufbau einer nationalen Infrastruktur zum strukturierten Austausch klinischer Daten und Bilddaten sowie deren multimodale Analyse, unter anderem mit Methoden der künstlichen Intelligenz. Die technische Basis bilden lokale Hochleistungsrechner an den beteiligten Universitätskliniken (RACOON-Nodes) sowie eine zentrale Koordinationsinstanz (RACOON-Central).
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die gemeinsame Nutzung wissenschaftlicher Daten über einzelne Standorte hinaus: Während einzelne Kliniken oft nur über begrenzte Datensätze verfügen, ermöglicht die Zusammenarbeit vieler Standorte größere und heterogenere Kohorten, eine Voraussetzung für belastbarere Studienergebnisse und deren Übertragbarkeit auf unterschiedliche Patient:innengruppen. Der Umgang mit den sensiblen Gesundheitsdaten erfolgt dabei unter Einhaltung der geltenden Datenschutzanforderungen.
Gemeinsam mit Data Scientists an jedem Standort wird eine Forschungsplattform mit intuitiver Bedienung entwickelt. Als Datenstandard kommt FHIR zum Einsatz, wodurch die semantische und technische Interoperabilität zwischen den Standorten sichergestellt wird. Ziel ist es, multizentrische Forschung so einfach und niedrigschwellig zugänglich zu machen wie eine Single-Center-Studie.Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die gemeinsame Nutzung wissenschaftlicher Daten über einzelne Standorte hinaus: Während einzelne Kliniken oft nur über begrenzte Datensätze verfügen, ermöglicht die Zusammenarbeit vieler Standorte größere und heterogenere Kohorten, eine Voraussetzung für belastbarere Studienergebnisse und deren Übertragbarkeit auf unterschiedliche Patient:innengruppen. Der Umgang mit den sensiblen Gesundheitsdaten erfolgt dabei unter Einhaltung der geltenden Datenschutzanforderungen.
An RACOON sind neben den radiologischen Kliniken auch Informatik-Standorte sowie außeruniversitäre Partner beteiligt, darunter das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), das Fraunhofer-Institut für Digitale Medien MEVIS, Mint Medical und Firemetrics.RACOON entwickelt sich kontinuierlich weiter: Neben der Radiologie werden nun auch die Pathologie, die Nuklearmedizin und die Radioonkologie in die gemeinsame Datenplattform integriert, wodurch sich der interdisziplinäre Nutzen des Netzwerks weiter erhöht. Interessiert? Forsche mit uns: https://www.netzwerk-universitaetsmedizin.de/forschung/racoon




